Renate Solbach: Zeichen

Thema 2020

In Memoriam Kurt Scheel

Das Recht auf freie Meinungsäußerung gehört, neben der Demonstrationsfreiheit und der Freiheit, Koalitionen zu bilden, zu den Grundbedingungen eines demokratischen Gemeinwesens. Diese Freiheiten sind nicht umsonst als Grundrechte in der Verfassung verankert, und sie bauen aufeinander auf: Nur wo jeder seine abweichende Meinung ungehindert äußern und sie zusammen mit anderen öffentlich artikulieren kann und darüber hinaus die Möglichkeit besteht, sich als politische Opposition zu organisieren, können wir von demokratischen Verhältnissen sprechen.

Über die Bedrohung der Meinungsfreiheit wird in letzter Zeit viel gestritten und auch lamentiert. Zu Recht und zu Unrecht. Beides soll hier untersucht werden.

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Wellen und Wirbel waren schon für die griechischen Naturphilosophen vor 2500 Jahren das gängige Modell zur Beschreibung der Natur (u.a. Demokrit, 460 – 371 v.Chr.). Praktische Anwendungen finden sich von der Sendetechnik der Götter [1], über diverse Geheimgesellschaften bis hin zu den Freimaurern. An dieser Stelle wäre zwar ein großer Informationsbedarf vorhanden, zumal viele Mitglieder solcher Gesellschaften gar nicht mehr wissen, welche Bedeutung ihre kultischen Handlungen ursprünglich einmal hatten.

Nein, ich möchte dieses Kapitel anders beginnen, denn ich sehe die Wurzeln der Skalarwellen in der Mathematik. Es war der französische Mathematiker und Freimaurer d’Alembert, der die Wellengleichung als erster 1747 angeschrieben hat.

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Im Frühjahr 2019 gab es in Deutschland ein starkes Defizit an Niederschlag und erste Zeichen einer ernsthaften Dürre traten hervor. Im öffentlichen Diskurs wurde dies als weiterer Hinweis auf den Klimawandel gedeutet und damit abgehakt. Die Frage nach dem Umgang mit dieser Dürre, also der Frage der Anpassung, wurde medial nicht gestellt.

Das zurückliegende Frühjahr war ungewöhnlich, und der Deutsche Wetterdienst stellte fest:

»Der April 2020 war in Deutschland sehr mild, extrem trocken und der sonnenscheinreichste April seit 1951…. In großen Teilen Deutschlands hat es in den ersten drei Aprilwochen nicht geregnet. Damit setzte sich eine seit März andauernde sehr trockene Witterungsphase fort. Erst ab dem 28. 4. schwächte sich diese Situation durch flächendeckend intensive Niederschläge ab. … Aufgrund der feuchten Witterung im Februar und der ersten Märzhälfte waren die Böden bis März im Deutschlandmittel gut mit Wasser gefüllt und die Bodenfeuchteverhältnisse waren in den oberen 60 cm im Normalbereich. Der frühe Beginn der Vegetationsperiode hatte zur Folge, dass der Wasserbedarf der Pflanzen im März und April 2020 im Vergleich zu den Vorjahren erhöht war. Fast zeitgleich mit dem Beginn der Vegetationsperiode setzte eine trockene Witterungsphase ein, die von Mitte März bis Ende April andauerte. Die sonnenscheinreiche Witterung, sehr trockene Luft und zeitweise auch frischer bis starker Wind führten zu relativ hohen Verdunstungsraten. Der Wasserbedarf der Pflanzen war in diesem Zeitraum also deutlich höher als die Niederschlagsmenge und musste aus dem im Boden gespeicherten Wasser gedeckt werden. Eine Folge: Vielerorts war der potentielle Wasserbedarf der Vegetation im genannten Zeitraum deutlich größer als die Wassermenge, die durch den Bodenwasserspeicher in der durchwurzelten Bodenzone zur Verfügung gestellt werden konnte.«

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