Zeitzeugen


Heute kann es keinerlei Zweifel mehr darüber geben, daß die Sozialdemokratie diejenige Partei war, die in der Nachkriegszeit am entschiedensten und nachhaltigsten für die deutsche Einheit stritt. Ihre Deutschlandpolitik mit der klaren Zielsetzung einer möglichst raschen Wiederherstellung der Einheit und das weite Feld der Sozialpolitik bildeten die beiden großen politischen Themen, bei denen die Sozialdemokraten Profil zeigten. In nahezu allen Verträgen und Abkommen mit anderen Staaten sowie der gesamten Bündnispolitik der damaligen Bundesregierung prüfte die SPD zuerst, ob diese der Wiedervereinigung dienten oder ihr hinderlich waren. Das »Nein« der Sozialdemokraten stand so gut wie fest, wenn sie in den Verträgen einen triftigen Hindernisgrund auf dem Weg zur baldigen Erlangung der deutschen Einheit ausmachte.


Über die Autoren:

Hans Büchler

Gunter Weißgerber

 

Pseudonym

Capriccio

Renate Solbach: Introitus

geschrieben von Ulrich Schödlbauer

 

Vorbemerkung

Yagiridia sind kurze Berichte aus dem Yagir. Was aber ist der Yagir? Eine imaginäre Landschaft? Mag sein. Ein unbekanntes Land auf einem unbekannten Planeten einer unbekannten Galaxis? Sicher, auch das. Wem wäre er unbekannt? Sobald zuviel Unbekanntheit ins Spiel kommt, gewinnt das Spiel der Bekanntheiten. Die Yagiridia öffnen kleine Fenster, nicht unähnlich denen, die sich an Adventskalendern finden. Doch sie verweigern sich hartnäckig der Frage, wessen Advent hier bevorsteht. Ein Kandidat, bei solchen Gelegenheiten stets nominiert, ist die Zukunft: Auf sie ist, wie bekannt, kein Verlass. Demnach wäre der Yagir, was er sich täglich verschreibt – eine Vision. Mag sein, er kreist in der Zukunft, er kreist um sich selbst, er ist, als Künftiger, seine eigene Vergangenheit und die seiner Bewohner – vielleicht der Staub, den sie von ihren Schuhen schütteln oder in den sie dereinst dahinsinken werden, wer weiß.

Ulrich Schödlbauer

 

Zu den Texten »

 

Aufnahmen
Renate Solbach: Exkursionen im Yagir. Graffiti aus Palermo

Exit

geboren 18. März 1929 in Berlin-Dahlem als Sohn des Bildhauers Paul Mersmann
gestorben 25. Februar 2017 in Lichtel (Creglingen)
Maler, Zeichner, Schriftsteller

 

Texte und Bilder / Texte zu Bildern

Aufsätze, Pamphlete, Theater

  • Georges Adéagbo
  • Doro Breger
  • Giampaolo di Cocco
  • Lucius Garganelli
  • Manuel Krings
  • Paul Mersmann
  • Walter Rüth
  • Herbert Schero
  • Monika Schmitz-Emans
  • Michael Schulze
  • Renate Solbach
  • Raymond Verdaguer
  • Dimitri Vojnov
  • Jürgen Wölbing
  • Ali Zülfikar

Troptardist, nicht zu fassen


mehr Garganelli »

*1984, multimedial arbeitender Künstler und Designer
Lebt in Köln und Berlin


Kurzfilm: CunninLynguists – So As Not To Wake You »

 

geboren 18. März 1929 in Berlin-Dahlem als Sohn des Bildhauers Paul Mersmann, gestorben 25. Februar 2017 in Lichtel (Creglingen).

Daten, Arbeiten, Interpretationen »

Paul Mersmann: Texte »

*1943
lebt in Düsseldorf
geboren 1953
Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf, künstlerischer Leiter des AortA Kultur e.V., freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitschriften, freischaffender multimedial arbeitender Künstler. Lebt in Duisburg und auf Goa, Indien.

Herbert Schero: Stern, auf den ich schaue. Zur Ästhetik der Behaglichkeit und des Widerstandes
H.J. Schero: Das eigene Fremde. Anspruch und Wirklichkeit der Kulturhauptstadt Ruhr 2010

*1952, Professor für Gestaltung an der RWTH Aachen


*12. Dezember 1947 in den französischen Pyrenäen
lebt in New York

lebt in Frankfurt/Main

geb. 14. Januar 1942 in Breslau
† 3. September 2009 in Schöneck-Büdesheim bei Frankfurt/Main

*1935 in der Küstenstadt Fuzhou der südostchinesischen Provinz Fujian. Seine Lehrer waren Gu Kunbo (1905 – 1970), und Pan Tianshou (1897 – 1971). Mitglied der Zhejiang Malakademie in Hangzhou. Zahlreiche Ausstellungen.

Zeng Mi: zur Person »

 

*1970
 lebt in Köln und in der Türkei

  • Omar Akbar
  • Anne Corvey
  • Thomas Körner
  • Paul Mersmann
  • Kurt Röttgers
  • Ulrich Schödlbauer
  • Ralf Willms
1948 in Kabul geboren
Professor für Architekturtheorie an der Hochschule Anhalt, Dessau
1998 bis 2008 Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau

1987-92 Projektleiter und Berater des Stadtteilsanierungsprojektes Nasriya in Aswan/Ägypten im Auftrag der GTZ
1992-93 Berater der GTZ in Aswan/Ägypten
div. Stadtentwicklungsprojekte im arabischen Raum
Publikationen:
2004 Schrumpfende Städte - don’t panic
2006 Sustainability in Urbanism: Looking at the Future of our Cities
2007 Erzählt und Erinnert – Bauhausgeschichte im kulturellen Gedächtnis unserer Zeit
2007 The Memory of a City – The City as a Repository for Memories
2008 ArchiLab Europe 2008 – Strategic Architecture
2009 Genuss – von Verzierung und der Eleganz der Sachlichkeit
Pseudonym

Die Wachsamkeit der Hasenherzen

Kindergeschichten (2007)

von Ulrich Schödlbauer und Anne Corvey
in Teilen gesprochen von Matthias Ponnier

Aufnahmen: Renate Solbach (Berlin 2016)

 

Die unbekannte Sängerin »

geboren 18. März 1929 in Berlin-Dahlem als Sohn des Bildhauers Paul Mersmann, gestorben 25. Februar 2017 in Lichtel (Creglingen).

Daten, Arbeiten, Interpretationen »

 Paul Mersmann: Bilder »

Langjähriger Herausgeber des Philosophischen Wörterbuchs der Philosophie
Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
Publikationen
1990 Spuren der Macht. Zur Begriffsgeschichte und Systematik
1993 Kants Kollege und seine ungeschriebene Schrift über die Zigeuner
1997 Sozialphilosophie. Macht - Seele - Fremdheit
1998 Die Lineatur der Geschichten
2002 Kategorien der Sozialphilosophie
Spuren der Macht. 2. leicht verb. Auflage abgelegt hier.
2002 Metabasis. Philosophie der Übergänge
2005 Teufel und Engel
2007 (zus. mit W. Mack) Gesellschaftsleben und Seelenleben. Anknüpfungen an Gedanken von Georg Simmel
2009 Kritik der kulinarischen Vernunft. Ein Menü der Sinne nach Kant

2008 B.A. Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen
2015 Diplom, Film, Kunsthochschule für Medien in Köln
lebt in Köln

Raumgrenzen: ein früher experimenteller Kurzfilm, der assoziativ das Ende einer Beziehung in drei Akten und Aggregatzuständen erzählt.

In die Jahre 2007-2014 fällt die intensive Auseinandersetzung mit den Künstlern Paul Mersmann und Georges Adéagbo: Gespräche, Ausstellungsbesuche, Filmaufnahmen, Tagebuchaufzeichnungen.


Tagebuch Georges Adéagbo »

Kurzfilme »

geboren 21. Februar 1963
1985: Entscheidung für das Schreiben (Tage-Buch, kleine Prosaformen, Lyrik)
1995-99: Herausgeber der Literaturzeitschrift Der innere Raum
Studium der Literaturwissenschaft und Psychologie
Promotion über das Motiv der Wunde in der Lyrik Paul Celans
geboren 1953
Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf, künstlerischer Leiter des AortA Kultur e.V., freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitschriften, freischaffender multimedial arbeitender Künstler. Lebt in Duisburg und auf Goa, Indien.

Herbert Schero: Stern, auf den ich schaue. Zur Ästhetik der Behaglichkeit und des Widerstandes
H.J. Schero: Das eigene Fremde. Anspruch und Wirklichkeit der Kulturhauptstadt Ruhr 2010

 

  • Armin Breger
  • Michael Heisch
*1965, lebt und arbeitet in Oldenburg
  • Manuel Krings
  • Laura Solbach

*1984, multimedial arbeitender Künstler und Designer
Lebt in Köln und Berlin


Zeichnungen zu Das Haus der Iokaste »

2008 B.A. Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen
2015 Diplom, Film, Kunsthochschule für Medien in Köln
lebt in Köln

Raumgrenzen: ein früher experimenteller Kurzfilm, der assoziativ das Ende einer Beziehung in drei Akten und Aggregatzuständen erzählt.

In die Jahre 2007-2014 fällt die intensive Auseinandersetzung mit den Künstlern Paul Mersmann und Georges Adéagbo: Gespräche, Ausstellungsbesuche, Filmaufnahmen, Tagebuchaufzeichnungen.


Tagebuch Georges Adéagbo »

Filmtagebuch Paul Mersmann »

»Forum Stadt« präsentiert und diskutiert unterschiedliche Themen zur Stadt und zur Urbanität. Auf eine umfassende Beschreibung der Stadt wird ihrer Eigenwilligkeit und ihres Collagecharakters wegen verzichtet.
Die Themen reflektieren die Komplexität der Stadt im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Schrumpfung, zwischen lokalen Gegebenheiten und globalen Anforderungen.
Dargestellt werden Positionen, Interventionen und Erzählungen unterschiedlicher Disziplinen in Texten, Bildern, Berichten, Plänen, Videos und Interviews.
März 2010
Omar Akbar