2 male paradise fishes are fighting for territory by their mouth. Quelle: Wikimedia Commons

Weitere Informationen:

Richard Schröder, Philosoph und evangelischer Theologe, 1993 bis zur Emeritierung Professor für Philosophie in Verbindung mit Systematischer Theologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin, 1988/89 Berater der Arbeitsgruppe »Mehr Gerechtigkeit in der DDR«, 1990 Mitglied der Volkskammer der DDR, MdB im ersten gesamtdeutschen Bundestag, 1993 bis Januar 2009 Verfassungsrichter des Landes Brandenburg, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Nationalstiftung. Publ.: Johann Gerhards lutherische Christologie und die aristotelische Metaphysik (1983); Denken im Zwielicht (1990); Deutschland schwierig Vaterland (1993); Vom Gebrauch der Freiheit (1996); Einsprüche und Zusprüche. Kommentare zum Zeitgeschehen (2001); Die wichtigsten Irrtümer über die deutsche Einheit (2007); Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen (2008).

Aufnahme: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0425-335 / Schöps, Elke / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Thema 2018: Die ungleichen Gleichen. Differenz als Unruhe

1 = 1. Das gehört zu den intuitiven Wahrheiten, die immer wieder das Staunen darüber anfachen, dass es Aussagen gibt, an denen zu rütteln hieße, eigene und anderer Leute Zeit zu verschwenden. Andererseits bedarf es keiner besonderen Anstrengung, zweimal denselben Ausdruck hinzuschreiben und ein Gleichheitszeichen dazwischen zu setzen. Spannend wird es dann, wenn links und rechts des Gleichheitszeichen ungleiche Terme auftauchen: A = B. Warum denn das? Muss das sein? Genügt es nicht, A = A sein zu lassen? Warum die Dinge komplizieren? Oder, da sie nun einmal kompliziert zu sein pflegen: Warum das Einfache dadurch komplizieren, dass man es einem anderen Einfachen gleichsetzt? Oder, wenn schon gleichgesetzt werden soll, was sich doch offenkundig unterscheidet, warum so eigenschaftslos, so lapidar?

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GRABBEAU · ACTA LITTERARUM