2 male paradise fishes are fighting for territory by their mouth. Quelle: Wikimedia Commons

Weitere Informationen:

Peter Brandt, geb. 1948, Professor emeritus für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen. Publ. (Auswahl): (zus. mit Dieter Groh) »Vaterlandslose Gesellen«. Sozialdemokratie und Nation 1860 – 1990 (1992); An der Schwelle zur Moderne. Deutschland um 1800 (1999); Youth Movements as National Protest Cultures in Germany, in: Hartmut Lehmann/Hermann Wellenreuther (Hg.), German and American Nationalism. A Comparative Perspective (1999, S. 371-428); Schwieriges Vaterland (2001); Quellen zur europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel, Teil 1: Um 1800 (CD-ROM, hrsg. zus. mit Martin Kirsch u. Arthur Schlegelmilch, 2004); Symbolische Macht und inszenierte Staatlichkeit. »Verfassungskultur« als Element der Verfassungsgeschichte (hrsg. zus. mit Arthur Schlegelmilch und Reinhard Wendt, 2005); Handbuch zur europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel, Bd. 1: Um 1800 (hrsg. zus. mit Martin Kirsch u. Arthur Schlegelmilch, 2006); »Mehr Demokratie wagen«. Geschichte der Sozialdemokratie 1830 – 2010 (zus. mit Detlef Lehnert, 2013); »Freiheit und Einheit«, Bd. 1 Beiträge zu den deutschen Freiheits- und Einheitsbestrebungen während des langen 19. Jahrhunderts, Bd. 2 Beiträge zu Fortschritt und Reaktion in Deutschland während des 20. Jahrhunderts − das Nationale und das Universale (hrsg. 2017)

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Thema 2018: Die ungleichen Gleichen. Differenz als Unruhe

1 = 1. Das gehört zu den intuitiven Wahrheiten, die immer wieder das Staunen darüber anfachen, dass es Aussagen gibt, an denen zu rütteln hieße, eigene und anderer Leute Zeit zu verschwenden. Andererseits bedarf es keiner besonderen Anstrengung, zweimal denselben Ausdruck hinzuschreiben und ein Gleichheitszeichen dazwischen zu setzen. Spannend wird es dann, wenn links und rechts des Gleichheitszeichen ungleiche Terme auftauchen: A = B. Warum denn das? Muss das sein? Genügt es nicht, A = A sein zu lassen? Warum die Dinge komplizieren? Oder, da sie nun einmal kompliziert zu sein pflegen: Warum das Einfache dadurch komplizieren, dass man es einem anderen Einfachen gleichsetzt? Oder, wenn schon gleichgesetzt werden soll, was sich doch offenkundig unterscheidet, warum so eigenschaftslos, so lapidar?

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Yagiridia. Capriccio
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Ich will diesen Sack vermöbeln
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GRABBEAU · ACTA LITTERARUM